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Neokatechumenale Gemeinschaften

Was ist der Neokatechumenale Weg?  Eine der Früchte des 2. V. Konzils. Als Angebot für die Pfarreien, in der ureigensten Aufgabe der Kirche zu helfen, nämlich der Einführung in den Glauben. Mit den ganz einfachen Mitteln der Urkirche: Dort sagten die Menschen über die Christen: „Seht, wie sie sich lieben!“ und wollten das auch für ihr eigenes Leben. So begannen sie den Weg des Katechumenats, der zur Taufe führt. In kleinen Gemeinschaften, denn der Weg hatte damals wie heute verschiedene Etappen der Reifung. So hat sich der NK Weg in den ca. 45 Jahren seines Bestehens bereits in fast allen Ländern der Erde ausgebreitet.

 

Wie entsteht eine Gemeinschaft? 2 Monate lang werden 2 x pro Woche abends ca. 1-stündige Katechesen gehalten, in der die Glaubensinhalte in existentieller, auf das konkrete Leben bezogenen Weise verkündet werden. Zum Abschluss entsteht eine kleine Gemeinschaft mit den Personen, die entscheiden, dass sie diesen Weg gehen möchten.

 Die Teilnahme ist sowohl in der Anfangskatechese als auch zu jedem Zeitpunkt während des Weges total unverbindlich.

 

Wer ist eingeladen? Alle Jugendlichen und Erwachsene ohne Voraussetzungen. Ungläubige, Andersgläubige, Ungetaufte, aber auch Getaufte und Gläubige, die ihren Glauben vertiefen wollen, die vielleicht eine Antwort auf schwierige Situationen suchen: Ehekrise, Krankheit, Tod, Scheitern im Beruf, in der Familie, Einsamkeit, Alter, Probleme mit der Übergabe des Glaubens an die Kinder, die unsere Sprache nicht mehr verstehen...

 

Warum dieser komplizierte Name?  Papst Paul VI sagte zu den Initiatoren des „Weges“: „Was ihr macht, die Einführung zum Glauben, ist ein „Katechumenat“. Es ist wichtig, dass jeder diese Einführung bekommt, egal ob vor der Taufe, oder - wie ihr es auch macht -  nach der Taufe. Dann ist es ein „NEOKATECHUMENAT.“

 

Neokatechumenaler Weg in Bruder Klaus
Im Erzbistum Berlin seit dem Jahr 1975, in Bruder Klaus seit 1988. Seitdem wurden regelmäßig Anfangskatechesen gehalten, so dass wir jetzt 5 Neokatechumenale Gemeinschaften in der Gemeinde haben. Die  Gemeinschaften befinden sich in unterschiedlichen  Etappen, daher feiert normalerweise jede Gemeinschaft getrennt von den anderen.


Die Etappen entsprechen dem kirchlichen Dokument „Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche nach dem neuen Rituale Romanum“ Näheres hierzu siehe oben.

 

Jede Gemeinschaft trifft sich in der Regel zwei Mal in der Woche, einmal dienstags oder mittwochs (abhängig von den Räumen, die zur Verfügung stehen) für eine Wortliturgie oder eine Hausliturgie in den Häusern der Brüder und Schwestern, und am Samstag Abend für eine Sonntags-Eucharistiefeier nach der ersten Vesper des Sonntags.

 

Diese Samstags-Eucharistiefeiern entfallen, wenn zu bestimmten Gelegenheiten, z.B. Patronatsfest bzw. Pfarrfest, Christkönigs-Sonntag, Weihnachten, Sonntag der Heiligen Familie, Aschermittwoch, Triduum, Fonleichnam usw. alle Brüder und Schwestern der Gemeinschaften zusammen mit der ganzen Gemeinde in der Pfarrkirche feiern.


Gottesdienste:

Samstag 20.30

Großer Pfarrsaal oder Kirche

(Neokatechumenale Gemeinschaft)

Samstag 20.30

Kleiner Pfarrsaal

(Neokatechumenale Gemeinschaft)

Samstag 20.30

 

Blauer Saal

(im Pfarrhaus Bruno-Taut-Ring 9 F)

(Neokatechumenale Gemeinschaft)

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Matthias Steiniger
Tel.: 0172/3190800 bzw. 030/6016342

Weitere Informationen unter: www.neokatechumenalerweg.de