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Choralschola

Der Gregorianische Choral als einstimmiger, lateinischer Gesang ist aufgrund seines hohen musikalischen Niveaus und des Reichtums seines Repertoires nicht nur für die abendländische Musikgeschichte von besonderer Bedeutung. Er ist von seinem Wesen her Verkündigung und Gebet. Daher bezeichnet auch das Zweite Vatikanische Konzil, das erstmals die Volkssprache in der Liturgie zugelassen hat, den Gregorianischen Choral gleichzeitig als „den der römischen Liturgie eigenen Gesang, der in ihren liturgischen Handlungen den ersten Platz einnehmen soll“.

 

Bis heute hat der Gregorianische Choral nichts von seiner Ausdrucksstärke und religiösen Tiefe verloren. Auch heute noch vermag diese Musik den unbefangenen Hörer zu faszinieren.

 

Getragen von dieser Faszination pflegen die Sänger der Choralschola die aus dem Mittelalter in Quadratnotation und Neumenhandschriften (Neume = Wink) überlieferten Ordinariums- und Propriumsgesänge, die in unserer Kirche einmal im Vierteljahr im Gottesdienst erklingen (Ordinarium = Feststehende Gesänge der Hl. Messe: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei - Proprium = Wechselnde Gesänge der Hl. Messe: Introitus, Graduale, Offertorium, Communio).

 

Die 1996 gegründete Choralschola besteht zurzeit aus 6 Männerstimmen und probt projektbezogen.

 

Kontakt: Matthias Görg 030 / 85 74 47 40